Click.

Neulich war es mal wieder an der Zeit, ein wenig Geld für neue Hardware auszugeben, und da ich sowohl mit der Leistung meiner CPU, als auch der meiner GPU nach wie vor sehr zufrieden bin, habe ich das Geld dann einfach mal in eine 256 GB SSD und 16 GB Hauptspeicher gesteckt. Ich erzähle nichts neues wenn ich sage, dass so eine SSD das Arbeiten und Spielen um mindestens 1000% besser, weil wesentlich schneller, macht. Deshalb erzähle ich das auch nicht. Und dank des nun großzügig dimensionierten Hauptspeichers kann ich auch aus Battlefield 3 raustabben, ohne dass das Spiel abstürzt. Freude!

Vermutlich viel interessanter und unglaublich cool ist allerdings meine neue Tastatur: Ich habe mich endlich dazu durchgerungen, mir Das Keyboard zu bestellen. Es ist ganz hervorragend. Und extrem laut. Es wirkt im Großen und Ganzen hervorragend verarbeitet, auch wenn die Leertaste anfangs bei langsamem Tippen ein wenig quietschte. Auch die Ritze, welche sich einmal um das Keyboard zieht (die Stelle, an der die obere und die untere Hälfte aufeinandertreffen) ist ein wenig störend, auch wenn man die Tastatur dort nicht wirklich häufig anfasst.

Die Optik ist sicherlich Geschmackssache; mit einer matten Oberfläche sähe das Ding in meinen Augen noch ein Stück besser aus, und auch das Logo über dem Ziffernblock hätte man sich sparen können. Mit den einfachen, schwarzen Tasten sieht es dennoch besser aus, als die meisten anderen Keyboards; soll heißen: Das Apple Wireless Keyboard und Das Keyboard sind die beiden bestaussehendsten Tastaturen, die man sich so kaufen kann. Finde ich.

Ganz wunderbar ist übrigens die Tatsache, dass sich die Tasten relativ leicht und ohne Kaputtmachgefahr abziehen lassen. Das kommt mir in so fern entgegen, als dass ich eigentlich immer am Schreibtisch esse, was zu einer gewissen Verdreckung meiner Tastaturen führt.

Und eigentlich ist das, was ich da alles erzähle auch total uninteressant. Aber ich habe es Menschen versprochen, darüber zu schreiben. Nämlich denen von getdigital.de. Dafür habe ich die Tastatur ein wenig günstiger bekommen. Das finde ich nett. Und diesen Link habe ich denen auch noch versprochen: Geschenkideen für Männer von getDigital. Also kauft euch was schönes. Vielleicht eine hervorragende Tastatur. Over and out.

Ich habe den ersten mehr oder weniger richtigen Eintrag unter Iguana veröffentlicht.

Hier entlang.

Hej Philipp, was ist eigentlich aus dieser statischen Blogengine geworden von der du neulich schriebst?

Gut, dass ihr fragt. Es geht tatsächlich voran, auch wenn es momentan immer noch mehr ein Hack als eine echte Engine ist. Ruby macht tatsächlich viel Spaß und basteln an der Engine ist so eine Art Tiefenentspannung für mich; das kommt in der Klausurenphase natürlich besonders gut. Mittlerweile gibt es auch ein GitHub-Projekt und einen Arbeitsnamen: Iguana. Weil das ein schönes Wort ist. Prinzipiell könnte man (beziehungsweise ich) die ganze Sache schon benutzen; die Grundlagen stehen auf jeden Fall schon. Das Markdown-Parsing erledige ich mit Maruku; die Konfiguration und Metadaten zu Einträgen (Bisher Titel und Tags; wobei die Tags noch nicht wirklich eine Funktion haben) werden mit YAML erledigt und gerade habe ich eine dafür gesorgt, dass auch ein RSS-Feed generiert wird.

Das ist alles ganz furchtbar toll und spaßig und wird dann vermutlich auch in absehbarer Zeit™ produktiv® eingesetzt werden. Hach.

Warum ich eine statische Blogengine schreiben werde

WordPress ist eigentlich eine ziemlich gute Sache. Es funktioniert, es ist hinreichend gut bedienbar und es gibt vermutlich unendlich viele Themes und Plugins; weshalb es vermutlich die beste Bloglösung zum Selberhosten ist (ich habe auch Alternativen wie zum Beispiel Serendipity getestet, welches eigentlich nur ein WordPress mit weniger Community-Support ist). Sachen, die funktionieren, hinreichend gut bedienbar sind und für die es unendlich viele Plugins gibt neigen aber dazu ganz furchtbar langweilig zu werden; vor allem aber werden sie immer dicker. Ein Plugin oder ein Theme für WordPress zu schreiben ist alles andere als spaßig, da der Code mittlerweile doch sehr aufgebläht ist. Was halb so wild wäre, wäre WordPress nicht in PHP geschrieben (eine hinreißend hässliche Sprache die sich zwar an C orientiert, aber auch seit irgendeiner Version plötzlich gerne objektorientiert wäre. Auf deutsch: Ein Schmerz im Arsch). Das kann und soll den meisten Benutzern von WordPress total egal sein und macht WordPress auch nicht schlecht, aber eben irgendwie langweilig und schlecht anpassbar.

Deshalb halte ich es für eine gute Idee, dass ich mir meine eigene Blogengine zu schreiben; beschränkt auf das Notwendigste und das, was ich für gut erachte. Im Gegensatz zu WordPress wird das System keine Datenbank sondern statische HTML-Dateien (welche aus Markdown-formatierten Textdateien automatisch gerendert werden) benutzen. Statt PHP, Python oder Perl (benutzt man das eigentlich noch für Webapps?) wird die Engine auf Ruby basieren, da Ruby (abgesehen von der schwachen Typisierung, aber das ist Geschmackssache) eine ziemlich tolle Skriptsprache ist. Toll im Sinne von gut lesbar, leicht zu lernen, verständlich und nicht zuletzt durch die Ruby Gems sehr schön um Bibliotheken erweiterbar. Implementiert werden nur Dinge die einen Blog ausmachen und solche die ich für sinnvoll halte. Denn in erster Linie mache ich das Ganze für mich. Und ich will ungefähr das hier:

Bedingt durch meine Bachelorarbeit werde ich allerdings nicht sofort damit anfangen, aber wenn es soweit ist wird es einen dazugehörigen Github-Account und ganz viel Kram geben. Vorausgesetzt, ich halte dass dann immer noch für eine gute Idee. Ich habe mir auch schon einen total tollen Projektnamen ausgedacht, den ich aber bis zur Erstellung des Github-Projekts vermutlich noch mehere Male ändern, aber vor allem geheim halten werde. Tehehehe!

The Unfinished Swan

“The Unfinished Swan” von Giant Sparrow sieht ziemlich interessant aus. Man befindet sich anscheinend in einer komplett weißen (beziehungsweise schwarzen) Welt ohne Schattierungen und muss sich seinen Weg (wohin auch immer) mit einer Art Paintballmarkierer erfarbblobben. Ich finde das gut.
Das Video ist allerdings auch schon über 3 Jahre alt; und bisher scheint es nicht einmal einen vagen Releasezeitpunkt zu geben. Mal schauen, was da noch kommt.

Spätsommer in analog. Fotos.

Für einen ernstzunehmenden Fotoblogger ist es furchtbar wichtig, dass er etwas über das Feeling schreibt, welches ein Foto verursacht. Und wie er die Atmosphäre aufsaugte als das Bild entstand. Und natürlich, dass ihn dieses oder jenes Bild unglaublich bewegt; wenn nicht sogar zu Tränen rührt.

Zu eurem Glück bin ich kein ernstzunehmender Fotoblogger. Geschweige denn überhaupt ein Fotoblogger. Allerdings habe ich gerade einige neue Bilder vor mir und Lust ein wenig etwas über sie zu schreiben. Eine Koinzidenz die also zu diesem Eintrag führt.

Und zwar nahm ich vor einigen Monaten die alte Kamera meines Vaters, eine Canon AE-1 Program (von 1981), mit nach Braunschweig, um mich mal ein wenig mit analoger Fotografie zu beschäftigen. Dabei war unter anderem ein Canon 50mm 1.4 (gegen das mein EF-S 50mm 1.8 für APS-C natürlich abstinkt), so wie ein seit 6 Jahren abgelaufener Billigfilm (Marke “Film Dose”, ISO 200).
Dieser Film wurde dann auch relativ schnell und voller Begeisterung an einem schönen sonnigen Spätsommertag belichtet und begeistert festgestellt, wie interessant und anders Analogfotografie gegenüber dem digitalen Äquivalent ist. Im Vergleich zu meiner EOS 450D ist der Sucher der AE-1 riesig und wunderbar hell; mit dem Prismenring lässt sich die Schärfe sehr gut beurteilen, und die Langsamkeit des Fotografierens sowie die begrenzte Anzahl an Aufnahmen haben mich viel mehr über das Nachdenken lassen, was ich da gerade tat.

<- FS Informatik

Nach dieser interessanten und angenehmen Erfahrung war es nur logisch, dass ich den Film erst einmal für einige Monate im Regal verstauben ließ. Neulich habe ich mich dann allerdings doch mal aufgerafft um den Film zur Entwicklung abzugeben. Passend zur preisgünstigen Natur des Films habe ich das ganze dann in einem Drogeriediscounter erledigen lassen. Glücklicherweise ist der Film meinen Erwartungen gerecht geworden den Bildern interessante Farbverschiebungen zu verpassen. Und um ehrlich zu sein wären die Bilder ohne die Farbstiche vermutlich nichts besonderes; dennoch gefallen mir die meisten ganz gut. Und ich verspüre den Drang, meine digitale Ausrüstung zu verkaufen, um nur noch analog zu fotografieren.

(Fast) Alle Bilder gibt es in meinem flickr-Stream.

Achievement unlocked: Comment King – Achievements für Entwickler

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Wenn Software Engineers (klingt deutlich professioneller als „Entwickler“ und sieht besser aus als „Softwareingeneure“) ein Projekt begutachten, erfreuen sie sich an Zahlen die Dinge aussagen; den Metriken. Damit sind zum Beispiel die Anzahl der Codezeilen (Line of Codes, LOC), die Anzahl der Funktionen, die Menge an Kommentaren im Code, aber auch alle möglichen anderen Dinge gemeint, für die sich so ein Software Engineer begeistern kann.

Die Metriken sagen übrigens nicht zwangsweise etwas über den Fleiß der Entwickler aus; sie können aber Hinweise auf mögliche Probleme geben. Wenn beispielsweise der Anteil der Kommentare sehr hoch ist kann man davon ausgehen, dass der Code nicht leicht zu verstehen ist und deshalb den Bedarf nach ausführlichen Kommentaren hat. So. Bei Microsoft ist jetzt ein schlauer Mensch auf die Idee gekommen, die Metriken im Bezug auf einzelne Entwickler zu nutzen, um diese mit Achievements wie in Computerspielen zu belohnen beziehungsweise zu motivieren.

Wie das bei MS jetzt im einzelnen aussieht kann ich nicht sagen, aber ich stelle mir das in etwa so vor: Ein Developer setzt sich um 9 Uhr morgens an seinen Arbeitsplatz und schreibt innerhalb einer Stunde, sagen wir mal, 100 Zeilen Code (das kann je nach Projekt, Programmiersprache, Mensch und Koffeinkonsum desselben sehr viel oder verhältnismäßig wenig sein). Dafür wird er dann der King of LOC bis jemand 101 Zeilen in einer Stunde schreibt. Oder, und das fände ich persönlich witziger, ein Entwickler, dessen Code sehr häufig von anderen geändert beziehungsweise debuggt werden (wie soll man das bitte auf deutsch schreiben?) muss wird zum Loser des Teams erklärt und muss dann Dinge tun, die niemand gerne macht. Dokumentationen schreiben, zum Beispiel.

Wieviele Zeilen Code jemand pro Stunde schreibt oder wie oft er neue Änderungen zum Projekt hinzufügt sagt allerdings nur sehr wenig (um genau zu sein: gar nichts) über die Qualität seines Codes aus. Ich denke nicht, dass ein Achievement-System zu mehr Produktivität und besserem Code führt (vor allem würde ich gerne mal die Gesichter der SAP-Coder sehen wenn ihr Projektleiter so ein System einführt), trotzdem bin ich ziemlich begeistert von der Idee und beanspruche an dieser Stelle das Achievement „Dafuq is dis?“ für unleserlichen Code für mich.

Microsoft implementiert das Ganze übrigens als Plugin für Visual Studio, allerdings ist es auch möglich einen großen Teil der Daten aus den Logs einer Versionsverwaltung (z.B. git oder Subversion) zu extrahieren. Und jetzt bin ich dafür, dass einer von euch sowas schreibt. Sofort. („Achievement unlocked: Start me up (for starting a new project)“.

Ich mag diese via-Geschichte in Blogs übrigens gar nicht, aber ich fand keinen anständigen Weg den Link zu Marcels Eintrag hier unterzubringen, deshalb, öhm, via Marcel

Ich hätte 20 Jahre eher geboren worden und da gewesen sein müssen.

Es ist so unglaublich großartig.

Game of Thrones Season 2

Guten Tag. Hier ist ein Trailer zur zweiten Season von Game of Thrones, welches eine ganz und gar großartige Serie ist, und deren erste Staffel man vermutlich auf jeden Fall gesehen haben sollte. Season 2 kommt anscheinend im April kommenden Jahres raus, und das ist deshalb gut, weil ich bis dahin die dazugehörigen Bücher alle durchgelesen habe. <3.

via misterhonk.de

Das zerstoerer-Filzo-Spiel

Hallo. Ich trinke gerade Kaffee und habe eine Mitteilung zu machen: Dom (aka zerstoerer) und ich kamen via Twitter irgendwie auf den Gedanken, zusammen ein superkrass awesomes Videogame to rule all other Videogames zu, öhm, erfinden und umzusetzen. Der junge Mann schreibt übrigens seit kurzem auch für superlevel.de (der deutschen Onlinepublikation rund um Computerspiele. Gerüchten zufolge waren die Macher schon mehrfach heiß gehandelte Kandidaten für den Pulitzerpreis. True Story!); wenn diese Tatsache nicht ein herausragender Beweis seiner Expertise bezüglich des Themas ist, dann… weiß ich auch nicht.
Ich las mal irgendwo irgendwann, dass man anderen Leuten nichts von seinen Plänen mitteilen sollte. Und zwar weil man sie sonst geistig schon fast als erledigt markiert hat und sich nicht weiter darum zu kümmern braucht. Allerdings las ich auch mal irgendwoanders irgendwannanders, dass man sich mit dem Aussprechen seiner Pläne ein wenig zu deren Ausführung verpflichtet. Und das tue ich hiermit.

Außer unserer “Voll geil, lass uns ein Spiel machen”-Mails gibt es bisher übrigens gar keine Pläne. Weder ob noch was noch wann es was werden wird. Wir sind nämlich vielbeschäftigte Menschen™. Oder so. Soll heißen: Wenn ihr ganz viel Glück habt, wird es irgendwann ein Spiel von Dom und mir geben. Und es wird epic*.

Liebe und Frieden.

 

*Für die Epicness kann keine Garantie übernommen werden.