WordPress ist eigentlich eine ziemlich gute Sache. Es funktioniert, es ist hinreichend gut bedienbar und es gibt vermutlich unendlich viele Themes und Plugins; weshalb es vermutlich die beste Bloglösung zum Selberhosten ist (ich habe auch Alternativen wie zum Beispiel Serendipity getestet, welches eigentlich nur ein WordPress mit weniger Community-Support ist). Sachen, die funktionieren, hinreichend gut bedienbar sind und für die es unendlich viele Plugins gibt neigen aber dazu ganz furchtbar langweilig zu werden; vor allem aber werden sie immer dicker. Ein Plugin oder ein Theme für WordPress zu schreiben ist alles andere als spaßig, da der Code mittlerweile doch sehr aufgebläht ist. Was halb so wild wäre, wäre WordPress nicht in PHP geschrieben (eine hinreißend hässliche Sprache die sich zwar an C orientiert, aber auch seit irgendeiner Version plötzlich gerne objektorientiert wäre. Auf deutsch: Ein Schmerz im Arsch). Das kann und soll den meisten Benutzern von WordPress total egal sein und macht WordPress auch nicht schlecht, aber eben irgendwie langweilig und schlecht anpassbar.
Deshalb halte ich es für eine gute Idee, dass ich mir meine eigene Blogengine zu schreiben; beschränkt auf das Notwendigste und das, was ich für gut erachte. Im Gegensatz zu WordPress wird das System keine Datenbank sondern statische HTML-Dateien (welche aus Markdown-formatierten Textdateien automatisch gerendert werden) benutzen. Statt PHP, Python oder Perl (benutzt man das eigentlich noch für Webapps?) wird die Engine auf Ruby basieren, da Ruby (abgesehen von der schwachen Typisierung, aber das ist Geschmackssache) eine ziemlich tolle Skriptsprache ist. Toll im Sinne von gut lesbar, leicht zu lernen, verständlich und nicht zuletzt durch die Ruby Gems sehr schön um Bibliotheken erweiterbar. Implementiert werden nur Dinge die einen Blog ausmachen und solche die ich für sinnvoll halte. Denn in erster Linie mache ich das Ganze für mich. Und ich will ungefähr das hier:
Bedingt durch meine Bachelorarbeit werde ich allerdings nicht sofort damit anfangen, aber wenn es soweit ist wird es einen dazugehörigen Github-Account und ganz viel Kram geben. Vorausgesetzt, ich halte dass dann immer noch für eine gute Idee. Ich habe mir auch schon einen total tollen Projektnamen ausgedacht, den ich aber bis zur Erstellung des Github-Projekts vermutlich noch mehere Male ändern, aber vor allem geheim halten werde. Tehehehe!





