Google Chrome ist wie Barack Obama

So gut, wie alle sagen, kann er unmöglich sein :D
Man, bin ich froh, dass ich nicht gleich in einen Freudentaumel ob des Releases von Chrome verfallen bin, sonst müsste ich das jetzt alles relativieren, und das wäre echt peinlich. Aber eigentlich war es doch von vornherein klar, dass Google den Browser nicht in erster Linie entwickelt, um die Interessen der User zu befriedigen – Google will einfach nur mehr Macht und mehr Geld. Und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass Chrome ganz gerne mal nach Hause telefoniert.
Nichtsdestotrotz, Chrome ist frei, und hoffentlich kommt der ein oder andere Entwickler auf die Idee, auf dem Source Code etwas aufzubauen, das nicht derart freigiebig mit den Daten der Nutzer umgeht.

5 Kommentare zu Google Chrome ist wie Barack Obama

  1. Geschrieben am 3. September 2008 um 20:27 | Permalink

    Google ist superschnell, kann dafür aber auch weniger als ein Firefox ohne Plugins. Und bei meinem Heimrechner sind 18 Stück installiert – was nützt mir Geschwindigkeit, wenn ich weniger damit machen kann?

    Davon abgesehen ist Google böse: GoogleAnalytics schreibt hübsch mit, Chrome! telefoniert heim, von Google werden Cookies gelegt, die etwa 30 Jahre leben sollen…

  2. Geschrieben am 3. September 2008 um 20:30 | Permalink

    Just because you’re paranoid… *traeller*

    Mario H.: Firefox kann irgendwas in der Standardausfuehrung ohne Extensions? Also… ausser Speicher fressen und abstuerzen?

  3. Geschrieben am 3. September 2008 um 20:35 | Permalink

    So, und damit wir alle mal wieder die Kirche im Dorf lassen koennen: Click.

    Ach ja: Wie passen Deine Verschwoerungstheorien eigentlich mit Deiner recht exzessiven Web-2.0-Taetigkeit zusammen? Fragen ueber Fragen ;-)

  4. seb's Gravatar seb
    Geschrieben am 4. September 2008 um 8:10 | Permalink

    @Schlens: “Firefox kann irgendwas in der Standardausfuehrung ohne Extensions? Also… ausser Speicher fressen und abstuerzen?”

    speicherhungrig ist er ja, der kleine…. aber abstürze? ich hab bisher so ziemlich jede version des feuerfuchs getestet, und wenn der mal in die knie ging, dann weil ich webseiten aufgesucht habe deren quelltext mit stacheldraht gehäkelt wurde – da geben dann aber auch IE & konsorten entnervt auf, und das – so meine erfahrung – schon for dem FF.

    ich hab bereits desöfteren von ähnlichen problemen mit mozillas browser gehört, von freunden und bekannten – und nach näherer betrachtung konnte ich die ursache ziemlich oft bei einem an sich schon instabilen OS und viel kaputtgefrickelter software finden. frei nach dem motto: “mein windows startet zwar nur bei jedem dritten versuch korrekt, aber dann stürzt mir jedesmal der browser ab!”.

    nur mal so als randnotiz :)

  5. Geschrieben am 5. September 2008 um 8:09 | Permalink

    seb: Stimmt.Debian auf x86 und axp, *buntu, Fedora 6-9, Arch Linux und Tru64 sind auch alles ziemlich instabile Betriebssysteme.
    Ich finde es immer wieder faszinierend, mit welcher Inbrunst die Schwachstellen des Firefox auf den Benutzer, Webseiten oder das OS umzuwaelzen versucht werden.
    Nur weil Fx sich da vielleicht einen Tick besser verhaelt als der Rest, bedeutet das nicht ansatzweise, dass der Browser gut ist.

    Nur mal so als Randnotiz.

  1. By on 3. September 2008 at 17:04

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