identi.ca – ein Resümee nach 18 Tagen

Heute vor 18 Tagen habe ich mich bei identi.ca angemeldet. 18 Tage – und des kommt mir vor, wie ein halbes Jahr. Eigentlich wollte ich nur einmal austesten, ob Microblogging etwas für mich ist. Dass ich letzten Endes bei identi.ca gelandet bin, daran ist Chris von F!XMBR schuld. Nunja, was gibt es nach 18 Tagen zu sagen? Zumindest teilweise kann ich mit Microblogging etwas anfangen. Es ist einfach… persönlicher; der Autor gibt mehr von sich Preis, weil er nur 140 Zeichen zur Verfügung hat, mit denen es schwer wird, sich zu verklausulieren und komplexere Satzstrukturen zu bilden. Alles kommt direkter auf den Punkt.
Da mein Heim im Webzwonull aber nach wie vor mein Blog ist, war es auch eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis ich ein Plugin installieren würde, welches mir die Dings im Blog anzeigt. Da es so etwas noch nicht gab, habe ich mich bekannterweise selbst dran gesetzt, und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
Würde man mich bitten, meine Microblogging-Erfahrungen in 140 Zeichen zu umschreiben, würde ich mich eventuell so ausdrücken:

War erst sehr skeptisch, habe aber dann Vorteile entdeckt. Microblogging bietet eine gute Ergänzung zu meinem Blog, ist aber kein Ersatz.

Vielleicht verfliegt mein Spaß am Microblogging so schnell, wie er gekommen ist. Bis dahin koste ich es aber noch richtig aus :D

2 Kommentare zu identi.ca – ein Resümee nach 18 Tagen

  1. Geschrieben am 3. September 2008 um 21:20 | Permalink

    Na hoffentlich bleibst Du der Microbloggingwelt noch eine Weile erhalten :) Sehe es – wie Du – auch als Ergänzung zum Bloggen. Darüber hinaus aber hält man leichter Kontakt zu anderen Bloggern als zB per Kommentar und nicht zuletzt ist es auch eine unendliche Info-Maschine, was sich letzten Endes ja auch in neuen Beiträgen auszahlen kann :) Hach, tolles Microblogging ;)

  2. Cem's Gravatar Cem
    Geschrieben am 3. September 2008 um 21:37 | Permalink

    Microblogging ist sicher kein Ersatz für dein Blog, ist aber eine gute Ergänzung. Eine sehr gute Synergie. Beides befruchtet sich gegenseitig. Sonst hätte “Dingshow” nicht entstehen können. Willkommen an Bord :-)

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