Was bleiben wird ist die Erinnerung

Die richtigen Worte zu finden, ist wahrscheinlich gar nicht möglich; deshalb versuche ich mich ein erstes und letztes Mal, und werde das Thema dann ruhen lassen.

Hannover und Deutschland haben gestern mit Robert Enke einen großartigen Fußballer, einen Ehemann und Familienvater verloren. Den Zeitungen nach trieben ihn Depressionen und Versagensängste in den Selbstmord – denjenigen, an dessen Leistung es nie etwas auszusetzen gab, derjenige, mit dem ganz Hannover um seine verstorbene Tochter trauerte, derjenige, der bei dem ganzen Sportlichen auf und ab (Krankheiten, Verletzungen, die Nominierung als Nationaltorwart, ein eventueller Wechsel zu Bayern München) niemals von den Fans im Stich gelassen wurde. Dieser Mensch hat sich selbst getötet. Die Frage nach dem Warum wird nie jemand beantworten können.

Die Trauer um unseren Lokalhelden wird ein Ende finden; was dann bleiben wird, ist die Erinnerung an den Menschen Robert Enke, der, ohne sie zu kennen, tausende Freunde hatte. Robert, wir werden dich nie vergessen!

Leider bin ich momentan nicht in Hannover, und kann somit nicht am Trauermarsch, welcher ab 19.00 Uhr vom Kröpcke zum Niedersachsenstadion stattfinden wird, teilnehmen. Ich möchte euch aber aufrufen, dies nach Möglichkeit zu tun und wenn möglich in meinem Namen eine Kerze anzuzünden.

1 Kommentar zu Was bleiben wird ist die Erinnerung

  1. Geschrieben am 11. November 2009 um 22:11 | Permalink

    Am Sonntag um 11 Uhr soll eine Trauerfeier im Stadion sein…

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