Die Qual der Wahl

Ich habe mir gerade ein mal ein paar beispielhafte Setups zusammengeklickt. Es sind insgesamt vier Möglichkeiten dabei rausgekommen, die alle im Preisbereich von 320 bis 390€ liegen. Darunter finden sich je zwei Konfigurationen mit Intel- und AMD-Prozessoren.

Vorweg

In allen Fällen habe ich mich für 4GB RAM (2 * 2GB) von Kingston entschieden, da dieser sowohl preislich attraktiv, als auch kein Speicher eines unbekannten Herstellers ist. Auf den Einbau einer Grafikkarte habe ich vorerst verzichtet, da ich mich diesbezüglich bisher erstens nicht nicht entscheiden kann, und zweitens wahrscheinlich vorerst eine ältere, im Freundes- und Familienkreis aufzutreibende Grafikkarte einbauen werde. Später werde ich dann vermutlich noch 100 bis 150€ in eine aktuellere Grafikkarte investieren.

Die Intel-Setups

Ich habe mich beide Male für das selbe Mainboard aus dem Hause Gigabyte entschieden: Das GA-P55A-UD3 scheint für meine Ansprüche mehr als auszureichen.

Intel Core i5 760

Zu dem gerade erst erschienenen i5 760 gibt es bisher nicht wirklich viele Benchmarks, in meiner Auswahl scheint dieses Quadcore-Setup aber das leistungsstärkste, mit ~390€ aber auch das teuerste zu sein. Das einzige, was für mich gegen diese Zusammenstellung spricht ist die Tatsache, dass ich unter Umständen für weniger Geld an eine vergleichbare Performance herankomme.

Intel Core i3 540

Marc hat mit seinem Kommentar diese CPU in mein Blickfeld gerückt. Er kostet gut 70€ weniger als der i5, hat dafür aber auch nur 2 Kerne und mit 4 MB einen insgesamt kleineren L3-Cache (das sind aber, wie beim i5, auch 2MB L3-Cache pro Kern).

Die AMD-Setups

Auch bei den Zusammenstellungen mit AMD-Prozessoren habe ich mich für je das selbe Mainboard entschieden, und zwar für das GA-890GPA-UD3H 890GX AM3 ATX, welches ebenfalls aus dem Hause Gigabyte kommt.

AMD Phenom II x6 1055T

Six  fuckin’ cores!! Das hört sich natürlich nach etwas an, auch wenn diese CPU im Test von computerbase.de lediglich ungefähr auf einem Performance-Niveau mit dem Intel i5 750 (dem Vorgänger des oben genannten i5 760) abschneidet. Er ist praktisch genau so teuer wie der Vierkerner aus dem Hause Intel wird aber bei der momentan verfügbaren Software wohl minimal schlechter abschneiden. Ob sich daran etwas ändert, wenn die Software mehr und mehr auf Mehrkernsysteme optimiert wird, kann man noch nicht sagen.

AMD Phenom II x4 925

Die AMD-Budget-Variante setzt im Gegensatz zum oben vorgestellten Intel-Pendant auf einen Quadcore (bei AMD gibt es anscheinend mehr Kerne für’s gleiche Geld). Mit 6 MB Level3-Cache hat diese CPU dann auch 1 MB mehr pro Kern, als der i3. Einige Tests, die ich im Internet gefunden habe, sehen diese CPU weit vor dem i3 540, und teils sogar auf den Fersen des i5 760. Dieser Prozessor könnte also durchaus eine gute Wahl sein.

Und warum schreibe ich hier darüber?

Ganz einfach: Ich habe nicht wirklich viel Ahnung vom Hardwaremarkt, und deshalb auf euch vertraue. Gebt mir Tipps; was würdet ihr euch kaufen? Vielleicht etwas ganz anderes? Bekomme ich die aufgezählten Setups vielleicht noch günstiger? Wie sieht es mit der Zukunftssicherheit aus? Bitte lasst euch in den Kommentaren dazu aus!

2 Kommentare zu Die Qual der Wahl

  1. Geschrieben am 4. August 2010 um 9:38 | Permalink

    Hallo filzo,

    wir helfen dir natürlich gerne bei deiner Auswahl. Ich persönlich stehe mehr auf Intel, aber die Phenom II X6 Prozessoren sind schon ganz gut. Die Gigabyte Mainboards sind eine sehr gute Wahl und der Kingston Speicher sollte auch keine Probleme bzgl. Inkompatibilitäten verursachen. Wenn du keine große Grafikkarte nachrüsten willst und nicht massig Laufwerke anschließt reicht ein gutes 400-500Watt Netzteil für jede Konfiguration.
    Bei deiner Intel Core i3 Konfiguration kannst du auch auf ein H55 oder H57 Mainboard zurückgreifen, dann könntest du die interne HD-Grafik der CPU nutzen. Eine Grafikkarte kannst du dann trotzdem noch nachrüsten.
    Noch mehr Hilfe bekommst du auch von unsere Community unter forum.mindfactory.de

    Beste Grüße
    DC

  1. By on 15. August 2010 at 17:53

Einen Kommentar hinterlassen