Kindle, die Zweite

So. Ich hatte gestern noch ausgiebig Gelegenheit, mich mit dem Kindle zu beschäftigen. Es. ist. Awesome. Das E Ink Display ist tatsächlich so gut, dass man die ganze Zeit draufstarren möchte – vor allem, wenn das Gerät im Schlafmodus ist, und sehr detaillierte Bilder, Holzschnitte, Portraits und so weiter anzeigt. Das Lesen auf dem Kindle ist meinem Eindruck nach sogar angenehmer, als mit einem Buch aus Papier. Vermutlich liegt das daran, dass auf Papier gedruckte Schrift durch die Rauigkeit (sagt man sowas?) etwas unschärfer wirkt, als auf dem glatten, allerdings nicht spiegelnden Display.

Tatsächlich hatte ich anfangs Sorgen, dass das nicht sofort stattfindende Umblättern stören könnte. Das geht allerdings derart schnell, dass die neue Seite bereits angezeigt wird, sobald man mit seinen Augen den oberen Displayrand erreicht hat. Die Haptik eines Papierbuchs fehlt mir persönlich keinesfalls und, seien wir ehrlich, die Menschen, die den Geruch und das Umblättern eines Buchs als Argument gegen das Benutzen eines E Book Readers nennen, lesen wahrscheinlich so langweilige Bücher, dass sie nebenbei noch auf diesen Kleinkram achten können.

Gestern übrigens habe ich “The Light Fantastic” aus Terry Pratchetts großartiger Scheibenwelt-Serie verschlungen; gerade kaufte mich mir “Entschuldigen sie meine Störung” von Jan-Uwe Fitz (@Vergraemer auf Twitter). Zum einen, um beim von Marcel angeleierten Digitalen Lesezirkel mitzumachen, zum anderen gibt es am nächsten Donnerstag eine Lesung des Autors im Riptide hier in Braunschweig bei der ich im Falle meines Erscheinens nicht gänzlich undvorbereitet auftauchen möchte.

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