Sommer! Dreiecke!

Hej Philipp! Sag mal, bist du am Wochenende auch auf dem Barcamp Braunschweig?

Ja.

Warum Quote.fm total cool ist und es wunderbar funktioniert – Eine etwas wirre Abhandlung

Alle als gelesen markieren. Das ist vermutlich mein meistgeklickter Button im Google Reader. Zum Beispiel weil ich die gleiche Nachricht schon mal woanders gelesen habe. Oder weil ich einen Blog auf Grund eines Eintrags, der mir damals irgendwann gefallen hat abonniert habe; in dem ich aber seit dem nichts Interessantes mehr gelesen habe. Den ich aber dennoch im Feedreader habe, um auf gar keinen Fall etwas zu verpassen. Die Blogs, deren Einträge ich relativ regelmäßig lese sind hauptsächlich diejenigen, deren Autoren ich kenne und/oder die mich interessieren. Abgesehen davon findet man bei mir die üblichen Nachrichtenquellen plus Blogs und Magazine, die sich mit der IT-Branche, Software-Entwicklung und dem restlichen Nerdismo beschäftigen, der mich so tagtäglich umtreibt.

Blogs über Literatur, Design und Kunst zum Beispiel finden sich nicht in meinem Feedreader. Weil ich keine guten kenne, und mich sowieso nicht intensiv damit beschäftigen kann oder will. Und deshalb ist Quote.fm ziemlich cool. Die meisten der von mir zitierten Texte beschäftigen sich mit den Dingen, von denen ich zumindest ein wenig Ahnung habe. Informatikerkram also. Und ich versuche zumindest, Texte zu quoten (Verb!) die ich interessant finde und von denen ich denke, dass sie auch für Menschen die sich weniger als ich mit dem Kram beschäftigen interessant und verständlich sind. Das heißt wenn ihr mir folgt, wisst ihr in etwa was ihr bekommt. Andersrum ist es genau so; ich folge Menschen mit ganz anderen Hintergründen, weil mich interessiert, was abseits meines IT-Tellerrands abgeht, ohne dass ich dafür hunderten – mir fachfremden – Blogs zusätzlich folgen muss. Und weil ich glaube, dass diese Menschen mir etwas zu sagen haben. Das Tolle ist, dass Quote.fm für mich funktioniert, obwohl ich anfangs etwas skeptisch war; nicht gegenüber dem Konzept, aber gegenüber dem Nutzen. Tatsächlich ist aber alles dufte und cool und supi.

Die besten Texte, die ich die letzten Tage gelesen habe, fand ich entweder über Quote.fm oder ich habe sie selber gequotet. Und viel mehr gibt es dann dazu auch nicht mehr zu sagen.

Ihr wollt euch übrigens inviten lassen und mir folgen. Ansonsten wollt ihr bis zum 6. Dezember auf das Apprenticeship-Konzept warten, euch anmelden und mir dann folgen. Liebe!

Bathos

Eigentlich tue ich momentan unter anderem so, als würde ich wieder mal ein neues Theme für diesen Blog bauen; und zwar eins, welches alles unwesentliche weglässt. Kein Mensch braucht eine Tagwolke, Kategorien, oder Tonnen an Metadaten zu jedem Eintrag. Da ich aber merke, dass mir das Dingsen von WordPress-Themes irgendwie ziemlich zuwider ist, kam es bisher nicht zu einem Ergebnis. Das ist aber auch egal, denn jetzt geht es hier um etwas anderes. Um Computerspiele, nämlich. Und zwar um Indiegames.

Vor einigen Wochen fand zum 21. Mal der Ludum Dare Indie-Game Wettbewerb statt; dabei geht es darum, innerhalb von 48 Stunden ein Spiel zu einem vorgegebenen Thema (in diesem Falle war es “Escape”) zu entwerfen, gestalten und programmieren. Das Einzige, was ich damals davon mitbekommen habe war eigentlich nur der Live-Programming-Stream (Aufnahme) von Minecraft-Entwickler notch, der ein Wolfenstein-3D-esques Egoshooter-ähnliches Ding in Java eingereicht hat, welches sofort dazu führte, dass ich mich einige Stunden mit der Entwicklung von Spielen unter Java beschäftigte. Aber auch das ist nicht der Punkt. Zumindest nicht direkt. Und zwar las ich neulich bei Dom vom Drittplazierten in der Kategorie “Thema” der Competition; einem Flashgame namens “Bathos”, welches in ziemlich cooler Zak McKracken-Optik daher kommt. Das ist nämlich eins dieser Spiele bei dem man sich unglaublich dumm vorkommt, während man es spielt, und nach dem Nobelpreis fragt, wenn man es gelöst hat. Eigentlich eher nicht. Egal. Ihr solltet es auch spielen. Alle. Und zwar hier: Bathos.

Entwickelt wurde das Spiel übrigens von Johan Peitz, der, wie ich von Dom lernte, auch für Icy Tower (ihr solltet das kennen) verantwortlich ist. Falls jemand von euch meint, einen Walkthrough in den Kommentaren posten zu müssen (falls es denn welche gibt), werde ich diesen, und zwar aus Gründen, löschen.

New York Blood


Stigma – New York Blood

Mein 9/11-Ding für heute.

Habe das gerade entdeckt und werde diese Serie sowas von schauen weil Zooey Deschanel und hach <3456

Me gusta

Ein ziemlich geniales System, welches vermutlich das Lernen weltweit verändern wird.

Letzte Nacht bin ich auf einen ziemlich beeindruckenden TED-Talk gestoßen, und wollte eigentlich auch schon  längst darüber geschrieben haben. Daran hinderte mich allerdings mein Hang zur Prokrastination.

Und zwar hält Sal Khan auf Einladung von Bill Gates himself einen Vortrag über sein Bildungsrevolutionsdings namens Khan Academy. Das ist im Grunde genommen eine Onlineplattform, auf der man sich Civilization-Techtree-mäßig vermutlich das gesamte Wissen der Welt antrainieren kann; von einfacher Addition bis höherer Algebra, aber auch Chemie und Geschichte und so ein Zeug. Der Vortrag hat mich total umgehauen, und ich wundere mich, warum ich erst jetzt davon erfahre. Das Ganze macht auf jeden Fall den Eindruck, als wird es noch eine richtig, richtig große Sache werden. Hier der Talk:

via physikblog.eu

Heute vor 20 Jahren

From: torvalds@klaava.Helsinki.FI (Linus Benedict Torvalds)
Newsgroups: comp.os.minix
Subject: What would you like to see most in minix?
Summary: small poll for my new operating system
Message-ID: <1991Aug25.205708.9541@klaava.Helsinki.FI>
Date: 25 Aug 91 20:57:08 GMT
Organization: University of Helsinki

Hello everybody out there using minix -

I’m doing a (free) operating system (just a hobby, won’t be big and
professional like gnu) for 386(486) AT clones. This has been brewing
since april, and is starting to get ready. I’d like any feedback on
things people like/dislike in minix, as my OS resembles it somewhat
(same physical layout of the file-system (due to practical reasons)
among other things).

I’ve currently ported bash(1.08) and gcc(1.40), and things seem to work.
This implies that I’ll get something practical within a few months, and
I’d like to know what features most people would want. Any suggestions
are welcome, but I won’t promise I’ll implement them :-)

Linus (torvalds@kruuna.helsinki.fi)

PS. Yes – it’s free of any minix code, and it has a multi-threaded fs.
It is NOT protable (uses 386 task switching etc), and it probably never
will support anything other than AT-harddisks, as that’s all I have :-( .

 

Der Rest ist Geschichte. Oder so.

 

Nachtrag: War übrigens gestern vor 20 Jahren.

Fußball, ne?

Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen, diese Saison etwas mehr hier über Fußball zu schreiben. Das ging dann bisher doch etwas in die Hose. Aber hey, der sympathischste Verein der Liga mit dem sympathischsten Trainer hat 2 Jahre nach wirklich, wirklich knapper Verhinderung des Abstiegs und des ziemlich krassen Selbstmords von Robert Enke den Einzug in die Gruppenphase der Europaleague geschafft. Und das nach einer tollen letzten Saison, in der selbst ich als hemmungsloser Hannover-Optimist 96 eher auf den Abstiegsplätzen sah. Und hell fuckin’ yeah; die Mannschaft, der Trainer, die Stadt und der Verein haben sich das aber mal sowas von verdient.

 

96 = <3