Am 28. Juli diesen Jahres zeigte die ARD in der Reihe “Deutschland deine Künstler” Einblicke in das Schaffen des groß- und einzigartigen Helge Schneider. Unter anderem kommt auch seine Schwester zu Wort, und räumt mit der Legende auf, Helge habe Musik studiert (bis zu dieser Doku dachte ich das tatsächlich auch). Wie auch immer, die gesamte Sendung kann man sich jetzt bei Youtube ansehen, was ich jedem nur empfehlen möchte. Den ersten Teil gibt es hier, die anderen nach dem Sprung:
I’m a Mac… and a PC
Seit einiger Zeit ist mein MacBook der einzige Rechner, der bei mir in Verwendung ist. Bisher war ich mit meinem Setup auch immer zufrieden; die Magic Mouse, das Apple Wireless Keyboard und mein 24″ Samsung 2494HS ließen mich einen vollwertigen Desktoprechner nicht vermissen. Nun ist es aber so, dass das MacBook mittlerweile fast 3 Jahre auf dem Buckel hat, und somit ein plötzliches Ableben mit jedem Tag wahrscheinlicher wird. Eigentlich war der Plan, Ende dieses Jahres ein neues MacBook zu kaufen, und das Notebook-only-Setup beizubehalten. Als (bald nicht mehr) BaföG-empfangener Student stellt mich das aber (trotz Zuverdienst durch Arbeit) vor finanzielle Schwierigkeiten. Außerdem, und das Argument möchte ich gar nicht kleinreden, juckt es mich mal wieder in den Fingern, das ein oder andere Computerspiel zu zocken (StarCraft II, BF: Bad Company 2, Diablo III, …).
Kurzum: Ich werde mir wieder einen Desktop-PC zusammenbauen. Dafür suche ich momentan noch nach passenden Teilen und Händlern, bei denen ich diese Teile dann möglichst günstig bekomme. Da ich mich nie wirklich mit dem Hardwaremarkt (auch nicht Studiumsbedingt, wir lernen da mehr Grundlagen) beschäftigt habe, muss ich das jetzt also nachholen. Ich denke der Intel i5 760 auf einem GigaByte GA-P55A-UD3 mit 4GB RAM scheint keine schlechte Wahl zu sein. Das Setup würde ich so für ca. 400€ bei Mindfactory bekommen (der bisher günstigste Anbieter den ich finden konnte). Welche Grafikkarte ich brauche/haben möchte, weiß ich auch noch nicht; ebensowenig, ob ich mir vielleicht auch die AMD-CPUs noch einmal näher ansehen sollte.
Was für ein Setup habt ihr bei euch zuhause? Was spielt ihr damit (wenn überhaupt)? Welche Hardware könnt ihr mir empfehlen? Wer ist der Händer eures Vertrauens?
Erleuchtung die Zweite – Review
[Trigami-Review]
Ich mag Spielzeug. Ich mag Dinge, die nur die wenigsten Menschen wirklich brauchen, die aber trotzdem beeindruckend sind. Wieder einmal durfte ich eine Taschenlampe von Zweibrüder Optoelectronics testen, und das gute Teil natürlich auch behalten. Eins vorweg: Die aktuell getestete LED Lenser M7 ist nochmal ein gutes Stückchen besser als die zuvor getestete M1, erreicht aber in der Komplexität der Bedienung beinahe schon einen Lochkartenrechner
.
Mit einem angegebenen Lichtstrom von 220 Lumen ist die M7 wesentlich heller als die M1 – ein Vorteil der durch ein wesentlich größeres Gehäuse erkauft wird:
Damit liegt sie zwar wesentlich besser in der Hand, passt dafür leider weniger gut in die Hosentasche. Wie viel heller das größere Modell ist, kann man auf diesen beiden Bildern im Vergleich sehen (Links M1, rechts M7 (Ja, unscharf, weil ich momentan kein Stativ hier habe. Um die Vergleichbarkeit zu gewährleisten, wurden beide Bilder mit selber ISO-Empfindlichkeit, Blende und Belichtungszeit gemacht)):
Besonders stolz ist der Hersteller auf sein Advanced Focus System, welches zugegebenermaßen tatsächlich zu begeistern weiß. Auch wenn ein Nerd wie ich sowieso immer in die Ferne fokussiert, um sich an der Reichweite der LED-Lampe zu erfreuen.
Einige Worte möchte ich noch nur Bedienung verlieren. Es gibt sozusagen 3 Grundmodi, in der die Taschenlampe betrieben werden kann: Professional, Easy und Tactical Defence (Tactical Offence gibt es leider nicht, also keine Pews ;(). Um durch die Modi zu wechseln, muss der Schalter der Lampe 4 Mal angetippt, und dann innerhalb von 5 Sekunden ganz durchgedrückt werden. Die Lampe bestätigt dann durch mehrfaches Blinken den ausgewählten Modus. In jedem Modus kann durch einfaches Tippen des Schalters eine der Unterfunktionen gewählt werden. Im Professional Mode stehen dem Benutzer alle Funktionen der Taschenlampe zur Verfügung. Als da wären: 100% Leuchtkraft, 15% Leuchtkraft, Leuchtkraft frei dimmbar, 3 Hz Blinkmodus, SOS-Modus (ja, die Lampe morst dann selbstständig und wiederholend SOS!) sowie ein stroboskopartiger 20Hz-Blinkmodus der der Selbstverteidigung dienen soll (im Falle des Falles würde ich dennoch dazu raten, das Pfefferspray/Schlagstock/Lichtschwert oder die Beine in die Hand zu nehmen). Der Easy Mode beschränkt sich auf die verschiedenen Helligkeiten sowie die Blinkfunktion. Der Defence Mode erlaubt es dem Benutzer zwischen 100% Helligkeit und dem Stroboskop zu wechseln. Da das aber selbstverständlich viel zu wenig Modi sind, gibt es jeden zwei Mal: einmal normal und einmal mit verringertem Stromverbrauch (8x Tippen, dann anschalten). Der Hersteller bezeichnet dieses System als Smart Light Technology. Smart ist es sicherlich, allerdings sollten sich die Damen und Herren von Zweibrüder Optoelectronics davor hüten, nocht mehr Funktionen zu implementieren; mit einem einfachen Tastschalter wird die Auswahl des gewünschten Modus dann doch etwas mühsam.
Für diejenigen, die noch mehr auf Urban Warrior machen wollen, gibt es mit der MT7 noch eine martialerische Variante (mit Glasbrecher!)
Fazit
Aus meiner Sicht kann man sich das großartige Erklären der Funktionen eigentlich sparen. Mich begeistern die Lampen nicht durch ihr Design oder ihre Features, sondern schlicht und einfach durch ihre enorme Helligkeit. Ich habe in meinem Leben bisher keine helleren Lampen in dem Format gesehen, allerdings kosten die Dinger auch ihr Geld (ich denke aber, das sind sie wert).
Mehr
PHP für Android
Wer PHP gegenüber Java bevorzugt, hat mittlerweile die Möglichkeit, Android-Anwendungen in PHP zu schreiben. Möglich macht das PHP for Android der spanischen Softwareschmiede irontec. Ob das Sinn macht, bleibt fraglich. Wer das Ganze einmal ausprobieren möchte findet bisher nur spärliche Informationen auf der Seite zum Projekt. Folgendes Video zeigt einige der Möglichkeiten, die das Paket bietet:
PHPforAndroid.apk HOWTO install and test from irontec on Vimeo.
via golem.de
Warum Geeks gut im Bett sind
- we’re more curious than the rest of the population.
- We’re hackers by trade, so we are open to trying new things.
- We produce things for ordinary users, so we’re more attuned to producing an orgasm in our partner then the rest of the population.
- We use technology to help get you in the mood even before you arrive.
- We’re more likely to mute our telephone, and turn down the volume on the computer so incoming IM’s don’t make a sound. We’re also used to not answering the telephone, instead preferring asynchronous means of communications.
- We watch a lot of porn, so we know a lot of positions. This means we’re open to trying them all.
- Geeks multitask. So we pleasure multiple erogenous zones in our partners… kissing, fucking, tweaking and rubbing all at the same time.
- We are more available. We can fix your vibrator when we’re not. Other people are not gonna steal us. We’re smart, and increasingly, we’re rich.
- We’re sensitive to your needs. We learn this by spending way too much time with google analytics, nagios, server load times and iO rates.
- Finally, we’re geeks. Girls prefer jocks. So we will go out of our way to be special to you.
Gefunden bei Geekologie
2012
Wieder einmal hat es nach einem großartigen Turnier für die deutsche Nationalmannschaft nicht für den Finaleinzug, geschweige denn den Titel gereicht. Zu viel Angst hatte unsere Auswahl gestern vor den nicht übermächtig spielenden Spaniern, die das Spiel dennoch berechtigterweise für sich eintscheiden konnten. Sportlich war die WM für Deutschland ein voller Erfolg; niemand hätte der deutschen Elf im Voraus zugetraut, zwei Topmannschaften mit hohen Siegen aus dem Turnier zu werfen. Man hat dieses Jahr von unserem Team erfrischenden, durchdachten und erfolgreichen Fußball sehen können, deren Krönung mit dem WM-Titel der Mannschaft, die ihn wie keine andere verdient hätte, aber auch den Fans in Deutschland leider wieder einmal verwehrt bleibt.
Von der Vorfreude auf die EM 2012 darf man sich als Deutschlandfan durchaus schon jetzt einnehmen lassen – mit der Mannschaft ist einiges drin…
Bildquelle: Wikipedia
23
Die Zahl 23 ist eigentlich eine schöne Zahl. Zum einen ist sie eine Primzahl; und zwar eine, deren beide Ziffern aufeinander folgende natürliche Zahlen sind. Bei den Primzahlen unter 100 ist das sonst noch nur bei 67 und 89 der Fall. Im Gegensatz zu den beiden anderen Zahlen, ist bei der 23 jede einzelne Ziffer wieder eine Primzahl. Tatsächlich sind 2 und 3 die kleinsten Primzahlen, die es gibt. Die Quersumme von 23 ist übrigens 5 und somit auch eine Primzahl. Die drittkleinste, übrigens.
Glaubt man Robert Shea und Robert Wilson in ihrer Illuminatus!-Trilogie, so ist 23 die Zahl der Illuminaten, die angeblich heute vor 234 Jahren nicht unwesentlich an der Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika beteiligt waren, und deren Gründer Adam Weishaupt unbemerkt vom Rest der Welt den Platz George Washingtons (nachdem dieser ermordet worden war) einnahm.
Ja, die 23 ist eine schöne Zahl, ich hätte aber auch auf ewig 21 bleiben können.
Wer einen Fnord findet, darf ihn behalten. Heil Eris!
Abseits jeglicher Angemessenheit
Die deutsche Bloggerszene war bisher überraschend still zu dem Thema, lediglich drei Einträge im Blog Reizzentrum von Holger Köpke konnte ich zu dem Thema finden. Es geht um die brutale Eskalation zwischen Polizisten und Zivilisten am Hamburger S-Bahnhof Neuwiedenthal, die zu schwerverletzten Polizeibeamten und mehreren Festnahmen führte. Folgendes Video zeigt anscheinend den Auslöser des Vorfalls:
Der von dem Polizisten ohne (auf dem Video) erkennbaren Grund mit dem Schlagstock Behandelte habe laut Polizei seine Nudel einer Mutter mit Kind präsentiert.
Die Polizisten hielten an, um den Mann zu überprüfen und seine Personalien festzustellen.
heißt es dazu seitens der Polizei. Seit wann man dafür einen Schlagstock braucht, ist mir ein Rätsel…
Das (zufällig?) anwesende Passanten aufmerksam wurden, und die Polizisten unfreundlich (“Du Hurensohn”) aber vorerst gewaltfrei aufforderten, mit den Schlägen gegen den am Boden Liegenden einzuhalten, stärkt bei mir den Glauben an Zivilcourage und das Gute im Menschen. Dabei blieb es aber nicht. Nicht auf dem Video zu sehen, ist der nachfolgende Zusammenstoß der Passanten und der Polizei, bei dem die Polizisten ohne Maß brutalst angegriffen und mit Schlägen und Tritten auf den Kopf teilweise so schwer verletzt wurden, dass einer der Polizisten lebensbedrohliche Brüche am Schädel davontrug, und jetzt um sein Augenlicht bangen muss.
Das ist so übel, da muss man erstmal schlucken.
Wenn man beobachtet, wie ein wehrloser Mensch mit einem Schlagstock verprügelt wird, halte ich durchaus auch die Gewaltanwendung gegen den Schläger, sei dies ein Unifomierter oder nicht, für angemessen. Punkt.
Der Beamte hat eine der Situation nicht angemessene Gewalt angewendet, die in ihrer Unverhältnismäßigkeit durch die Mordversuche - denn genau das sind Tritte und Schläge auf den Kopf eines am Boden Liegenden1 – der angreifenden Gewalttäter tragischerweise um Weiten übertroffen wurde. Immer wenn man (anscheinend immer häufiger auftauchende Berichte) über Gewalt von und gegen Polizisten, aber auch von zivilen Gewaltätern gegen Unschuldige erfährt, kann man nur den Kopf schütteln ob der maßlosen Brutalität, die immer heftiger, immer übertriebener erscheint.
Im aktuellen Falle aber darf durchaus befürchtet werden, dass es auch ohne die Schläge des Polizisten zu einer Eskalation ähnlichen Ausmaßes gekommen wäre…
Seit Längerem schon ist Polizei, Staatsanswaltschaft und Richtern zu raten, härter gegen Polizeibeamte, sollten die sich bezüglich der Anwendung übertriebener Gewalt etwas zu Schulde kommen lassen haben (dies ist beileibe nicht der erste Vorfall dieser Art). Die einseitige Vorverurteilung der Anderen führt dazu, dass ordnungs- und einem gesunden Menschenverstand gemäß arbeitende Polizisten Ziel von Gewalt werden, und sich gesetzestreue Staatsbürger polizeilicher Willkür ausgesetzt fühlen. Vorfälle, wie im Video zu sehen, sind diesbezüglich kontraproduktiv und fördern ein feindseliges Klima – das Letzte, was wir brauchen.
Dass der Polizeipräsident und ihm folgend einige Medien von einem geplanten Hinterhalt sprechen, lasse ich bewusst unkommentiert. Macht euch dazu euer eigenes Bild!
- Ist juristisch wahrscheinlich Blödsinn; ich sehe es aber so ↩
filzo.de in neuem Gewand
Ihr dürft erleichtert aufatmen oder ärgerlich die Augen verdrehen: Hier wird es trotz meiner Gedanken zur Zukunft dieses Blogs auf jeden Fall erstmal weitergehen. Passend dazu erstrahlt dieses Blog in neuer Optik. Dabei möchte ich als erstes einmal ein großes Dankeschön an Eileen Steinbach schicken, die sich meine Nervereien unentgeltlich angehört, und dann in ein Logo zu verwandeln, welches nun den Header ziert. Das Theme ist auf Basis von WP Framework entstanden. Dabei handelt es sich um ein einfach aufgebautes WordPress-Theme, welches extra als Grundgerüst konzipiert wurde, um darauf aufbauend relativ leicht und schnell an ein eigenes Theme zu kommen. So habe ich es dann auch mit relativ beschränkten HTML- und CSS-Kenntnissen zu einem ansehnlichen Design gebracht
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Der ein oder andere Fehler wird sich sicherlich noch finden. Sollte also einem von euch ein Fehler auffallen würde mich freuen, wenn ihr mich per Kommentar oder E-Mail darauf hinweisen könntet.
Tabula Rasa
Mir ist gerade danach, dieses Blog komplett einzustampfen und zu versuchen, jegliche Erinnerung daran aus dem Netz zu tilgen, um noch mal von vorne, ganz neu und ganz anders anzufangen. Es geht hier weder vor noch zurück, es gibt keine klare Linie und vor allem verstaubt dieses Blog auf Grund meiner Faulheit. Ich kann schon länger nicht mehr behaupten, ich sei stolz auf dass, was ich hier bisher veröffentlicht habe; im Grunde genommen ist filzo.de zu einem sporadisch aktualisiertem Tumblelog verkommen.
Vielleicht versuche ich, dabei zu bleiben, diesem Blog wieder eine inhaltliche Struktur und Konsistenz zu verpassen. Vielleicht aber kehre ich filzo.de den Rücken, und fange noch einmal neu an.
Vielen Dank übrigens an diejenigen, die hier mitlesen; ganz besonders bedanke ich mich bei allen, die die Kommentarfunktion nutzen.





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