Es geht auch ohne
Diejenigen, die mich kennen werden wissen, dass ich dem Konsum alkoholhaltiger Getränke wie Wein und Bier nicht abgeneigt bin (natürlich nur in Maßen, liebe Kinder!). Es scheint manchmal, das unalkoholische Getränke zu gewöhnlich sind, um sie beispielsweise wie ein gutes Bier zu genießen. Für den Konsum in rauen Mengen werden sie hergestellt, mit riesigen Mengen an Zucker werden sie versehen, um den Durchschnittsgaumen zu verwöhnen, und sich ihren direkten Weg zu den Fettpolstern der Konsumenten (oder Junkies? Ich kenne Leute, die praktisch nur Cola trinken…) zu bahnen. (Der Protagonist streckt eine geballte Faust gen Himmel und blickt zum Horizont) Gegen diese Missstände will ich angehen und zwar zuerst bei mir selbst – das ist der Grund, warum ich schon seit einigen Monaten auf der Suche nach (für mich) neuen Softdrinks bin, die geschmacklich mehr hergeben, als das Zuckerwasser, das man überall bekommt. Meine bisherigen Top 5 bilden dabei Club Mate, Ginger Ale, Tonic Water sowie Russian Wild Berry aus dem Hause Schweppes, sowie Erdinger Alkoholfrei (obwohl dies ja kein Softdrink, sondern eher ein entschärftes Bier ist). Meine Suche hat allerdings noch lange kein Ende, weshalb ich mir gerade eine Flasche Vitamalz zugelegt habe. In meiner Kindheit mochte ich das Zeug nie, aber Zeiten ändern sich, und an viele Sachen muss man sich auch erst gewöhnen, ehe man sie zu schätzen weiß.
Was für alkoholfreie Erfrischungsgetränke, deren Geschmack nicht durch den Zucker übderdeckt wird könnt ihr mir noch empfehlen? Ich bräuchte vielleicht mal wieder was in die Kräuterrichtung, wie das großartige Kinnie (das habe ich leider noch nie in Deutschland finden können):
November 3, 2009 5 Comments
Herrentag
Man würde vielleicht vermuten, dass ich den heutigen Herrentag traditionell mit viel Bier und einem Bollerwagen zelebriert habe; doch dem war nicht so. Über 30 Wanderkilometer im Harz stecken in meinen Beinen, mehrere Liter Regenwasser in meinen Anziehsachen und Schuhen, aber bisher hat noch kein Bier den Weg in meinen Magen gefunden. Das ändere ich gerade nach einer heißen, langen Dusche mit einem halben Liter Bier. Mehr wird’s wohl heute nicht werden. Prost!
May 21, 2009 5 Comments
Walking Fridge
via Endl.de
May 6, 2009 No Comments
Ich hab’ nen Hut (finally)!
Die letzten Jahre war mir das Bierdeckellosglück nicht hold, und ich musste am St. Patrick’s Day ohne einen der tollen Guinness-Hüte nach hause gehen. Nicht so dieses Jahr: Mir kam zu Gute, dass man einen solchen Hut nicht durch Glück, sondern einfach durch anquasseln der Bedienung ergattern konnte. Gefeiert habe ich mit lediglich einem Freund im Dublin Inn an der Marktkirche in Hannover, da alle anderen, die für das Mitfeiern in Frage kamen, sich entweder in anderen Städten (Grüße nach Hamburg!) aufhalten, oder aber durch Verpflichtungen wie Arbeit oder Schule abgehalten wurden. Aber seien wir mal ehrlich: Wenn man will, kann man den St. Paddy’s Day auf jeden Fall auf die ein oder andere Art feiern; selbst weinend an der Theke sitzend, wie mir gestern bewiesen wurde. Nicht ganz traditionsgemäß habe ich nur relativ wenig Guinness getrunken, dafür aber um so mehr vom ausgezeichneten Strongbow Cider.
Mein Plan steht nach wie vor, irgendwann einmal in meinem Leben den Tag des heiligen Patrick in Irland zu zelebrieren. Wer ist dabei?
March 18, 2009 3 Comments
Delirium Tremens
Goodbye to the Port and Brandy, to the Vodka and the Stag,
To the Schmiddick and the Harpic, the bottled draught and keg.
As I sat lookin’ up the Guinness ad I could never figure out
How your man stayed up on the surfboard after 14 pints of stout.
Christy Moore – Delirium Tremens
…dabei waren’s gestern nur Pils, Korn und ‘ne Currywurst in der besten Kneipe Deutschlands, dem Plümecke in Hannover. Ich hatte mich gestern spontan dazu entschieden, nach Hannover zu kommen und mit zwei Freunden etwas trinken zu gehen; das erschien mir als bessere Alternative zum alleine-in-Braunschweig-Rumsitzen. Und es war auch besser so ![]()
February 24, 2009 No Comments
Einbecker FTW!
Einbecker gehört nicht umsonst zu meinen Lieblingsbieren – jetzt retten die vielleicht auch noch noch unsere Gilde-Brauerei. Jawoll! Das ist doch mal was; eine Traditionsmarke in den Händen einer anderen Traditionsbrauerei, und nicht in den Klauen eines multinationalen Pipibierimperiums! Wie wusste einst schon Martin Luther:
Der beste Trank, den einer kennt, der wird Einbecker Bier genennt
Heißt für mich: Dieses Wochenende gibt es neben Herri und Guinness auch noch Gilde und Einbecker für mich (anlässlich eines Geburtstags)
February 5, 2009 No Comments
Gilde – Eine Traditionsmarke findet ihr Ende
Es ist nichts neues, dass Herrenhäuser Premium Pils seit Jahren das Bier meiner Wahl ist, unter anderem deshalb, weil sich die Brauerei noch immer in den Händen einer hannoverschen Familie befindet. Die andere große Marke aus Hannover, Gilde, wurde irgendwann von InBev gekauft, was dazu führte, dass mein Konsum der Biere aus dieser Brauerei noch weiter nachließ – InBev besitzt unter anderem Pipimarken wie Beck’s – so eine Firma konnte ich in meiner Naivität doch nicht unterstützen! Jetzt sieht es bitter aus für die Traditionsbrauerei in Hannovers Südstadt, nahe dem Maschsee. Und obwohl ich wohl schon seit Monaten keinen Tropfen Gilde mehr zu mir genommen habe, finde ich das ziemlich scheiße. Bier ist nicht irgendein Lifestylegetränk, welches ein paar Jahre enormen Erfolges erlebt, um dann in der Versenkung zu verschwinden. Bier ist Tradition in Flaschen, Bier ist flüssiges Glück, flüssige Sonne! Auch wenn es dafür jetzt wahrscheinlich sehr viel zu spät ist – die nächsten Tage, die ich in Hannover verbringen werde, werde ich mal wieder mehr Biere aus der Gilde-Brauerei trinken.
Ich würde mich freuen, wenn InBev die Marke Gilde an irgendjemanden aus dem Raum Hannover verkauft, der die Brauerei in kleinerem Maßstab weiterführt. Gilde darf nicht sterben!
February 3, 2009 7 Comments
Ich fahr’ vom Flaschenpfand in’ Urlaub
32 Pivo-Flaschen; 256 Cent. Mein Rekord waren mal 34 Flaschen (einzelne! Kästen zählen nicht!). Den werde ich sicherlich noch mal brechen, immerhin bin ich Student
. Und weils so gut schmeckt: Erst mal ein Bier. Plus Bildung:
Wodsche jedno pivo (Originalschreibweise kenne ich nicht, Ausgesprochen wird’s wie es da steht) ist kroatisch für: “Ich hätte gerne ein Bier” – so in etwa zumindest =)
February 2, 2009 No Comments
Where streams of whiskey are flowing
The Pogues – Streams of Whiskey
(…)
There’s nothing ever gained by a wet thing called a tear
When the world is too dark
and I need the light inside of me
I walk into a bar and drink fifteen pints of beer
Mein Lieblingspub in Hannover, das Dublin Inn, feiert heute sein 4-jähriges Bestehen, und ich kann nicht da sein ;(
November 25, 2008 No Comments
Jazz!
Neulich, nachdem ich sowohl ein wenig Bier, als auch Aufnahmen von Helge Schneider konsumiert hatte, überkam mich spontan der Wunsch, Jazz zu hören. Seit dem Tage läuft hier also hin und wieder ein Jazz-Stream – momentan hallt Nat ‘King’ Cole mit Unforgettable aus den Boxen; und ich frage mich, wie ich all die Jahre ohne Jazz auskommen konnte
Der Stream, dem ich gerade lausche, is übrigens Mercury Jazz.
November 23, 2008 3 Comments