Wenn ich Geld hätte…
Quelle: flickr-User BlentleyDass das mit dem Fotografieren kein günstiges Hobby ist, das war mir schon vor dem Kauf meiner Kamera klar. Nicht klar war mir allerdings, wie schnell die Ansprüche an das eigene Equipment steigen können. Zwar spricht hier der technikverliebte Nerd und nicht der ambitionierte Fotograf aus mir; dennoch hätte ich gerne das ein oder andere Accessoire für meine mittlerweile liebgewonnene 450D. Nicht dass meine Fotos dadurch besser würden, zumindest aber hoffe ich, mir neue fotografische Möglichkeiten erschließen zu können. Ganz oben auf meiner Wunsch-; aber leider auch der Preisliste steht dabei eine Weitwinkeloptik. Das Canon EF-S 10-22mm scheint dem Vernehmen nach ein guter Kandidat zu sein, ist aber eigentlich schon schmerzhaft teuer. Da frag ich mich als geiziger Student natürlich, was die Konkurrenz von Tokina (Tokina ATX 12-24mm/4 Pro DX II) beziehungsweise Sigma (Sigma 10-20mm 4-5,6 EX DC HSM) leistet. Beide sind näher an meinem finanziellen Rahmen (der eigentlich dieses Jahr für Photographie bei mir nicht vorhanden ist), allerdings konnte ich noch nicht herausfinden, ob sie qualitativ an die Canon-Optik herankommen. Qualität ist ja sowieso das Stichwort: Ich frage mich, ob ich als Gelegenheitsfotograf überhaupt Optiken in der Preisklasse über 500€ kaufen sollte, oder ob das nicht verschwendetes Geld ist, weil ich die Möglichkeiten auszunutzen gar nicht in der Lage bin. Andererseits kann ich mir nur wenig schlimmere Sachen vorstellen, als mit einem für teures Geld erstandenem Produkt im Nachhinein nicht hundertprozentig zufrieden zu sein.
Kurz: Für meine Fotoausrüstung hat momentan ein annehmbares Weitwinkelobketiv Priorität, relativ dicht gefolgt vom Canon Speedlite 430 EX II (kann man damit was falsch machen?) und einem Batteriegriff. In ganz ferner Zukunft sollen dann vielleicht noch ein Telezoom- und ein Makroobjektiv her. Wenn ich dann immernoch bereit bin, Geld auszugeben, würde ich vielleicht noch noch mein Canon EF 50mm 1.8 II durch das Pendant mit Lichtstärke 1.4 ersetzen – das ist aber alles momentan ganz, ganz weit weg und nur Wunschdenken.
Unter Umständen wird also dieses Jahr ein Weitwinkelzoom angeschafft, von meiner fotoaffinen Leserschaft (wenn es die denn gibt) würde mich über Ratschläge speziell zu dem Thema Canon oder Dritthersteller freuen.
January 19, 2010 1 Comment
Motorola Milestone
Verfügbarkeitsprobleme mit dem neuen Android Smartphone aus dem Hause Motorola habe ich ganz im Gegensatz zu Herrn Endl nicht feststellen können; Amazon scheint genug auf Lager zu haben. Sehr wohl – mal wieder Trieb mich der Drang nach neuem Spielzeug, so dass ich mir das Teil einfach mal kaufen musste (man gönnt sich ja sonst nix…). Es ist zwar weniger hübsch als die Penisverlängerung Nummer 1 auf dem Markt aus dem Hause Apple, macht aber durch ein überlegenes Betriebssystem und vor allem auch dem grandiosen Display einen sehr viel besseren Eindruck auf mich; auch wenn es natürlich nicht perfekt ist. So findet zum Beispiel das Scrollen sowohl zwischen den Homescreens als auch im Browser weniger flüssig statt als beim iPhone, und auch beim Öffnen der Benachrichtgungsleiste gönnt sich der Meilenstein hin und wieder eine Bedenksekunde. Sonst aber gibt es eigentlich nicht viel zu meckern, dies allerdings in der Hoffnung, dass sich die kleineren Steine des Anstoßes in der nächsten Android-Version erledigt haben werden. Beispielsweise kann man den Homescreen nicht im Querformat betrachten, ohne die Tastatur auszuschieben. Diese ist meiner Meinung nach übrigens sehr viel besser, als viele Rezensenten im Internet schrieben; mit etwas Gewöhnung ist es durchaus möglich, zügig und fehlerfrei auf ihr zu tippen, auch wenn ich das Softwarekeyboard meist lieber nutze.
Testberichte des Droid bzw. Milestone findet man mittlerweile an allen Ecken und Enden im Internet, so dass ich es hier nur diesem kurzen Fazit meines Eindrucks belassen möchte; man wird in meinem Blog in Zukunft wohl weitere Android-bezogene Einträge finden (das SDK habe ich bereits installiert…
)
December 8, 2009 6 Comments
Spielzeuge getestet: One for All Xsight Fernbedienungen
5 hatte ich in meinem Ein-Personen-Haushalt; 5 Fernbedienungen: Eine für den Fernseher, eine für den DVB-T-Receiver, je eine für DVD-Spieler und Verstärker und noch eine für mein MacBook. Nicht drängend, aber dennoch schon seit einiger Zeit in meinem Hinterkopf befand sich der Wunsch nach einer einzigen Fernbedienung, mit der ich alle meine Geräte steuern kann. Solche Geräte bekommt man für ca. 10 – 15€ eigentlich recht günstig und mit ausreichendem Funktionsumfang. Das nach oben noch eine Menge Luft ist, habe ich jetzt feststellen dürfen: Im Auftrag von Trigami habe ich zwei Oberklassefernbedienungen der Marke One For All testen können, zum einen die Xsight Colour mit einem Preis von ~90€, sowie das Luxusmodell, die Xsight Touch, welche mit ungefähr 180€ (für eine Fernbedienung!!) zu Buche schlägt. Bei diesen Preisen erwartet man einiges von den beiden Geräten; ob sie halten können, was der Preis zu versprechen scheint, möchte ich hier feststellen.
Der Ersteindruck
Beide Fernbedienungen machen auf den ersten Blick einen nahezu riesigen Eindruck, obwohl sich beim direkten Vergleich zeigt, dass zumindest die Maße der Xsight Touch in etwa denen meiner bisher größten Fernbedienung entsprechen. Die Xsight Colour ist ein gutes Stück schwerer und dicker als ihr teurerer Bruder; die drei benötigten AA-Batterien erfordern nun einmal mehr Platz, als der in der Xsight Touch verwendete flache, leichte Lithium-Ionen-Akku.
Beide Geräte machen einen hochwertigen, wenn auch etwas langweilig gestalteten Eindruck – sie sehen aus, wie Fernbedienungen nun einmal aussehen. Die einzige optische Besonderheit gegenüber herkömmlichen Sofazeptern stellt das Display dar.
Inbetriebnahme
Die Inbetriebnahme stellte für mich eine mehrstündige Odyssee durch Installatinsroutinen dar, und brachte einiges an Ärger mit sich. Der Grund: Es gibt ausschließlich Windows-Software für die Fernbedienungen. Ja, richtig: Eine Fernbedienung im Wert von 180€ kann im Grunde genommen nur dann effektiv benutzt werden, wenn man einen Win-Rechner in seiner Nähe hat. Per Wine ließ sich die Software auch nicht überreden, auf meinem MacBook zu laufen, so dass ich schließlich WinXP in einer VirtualBox installierte, um damit mein Glück zu versuchen. Das hat dann tatsächlich auch geklappt; die Software ist aber nichtsdestotrotz ganz ganz großer Müll und das vielleicht größte Manko der Fernbedienungen. Die Software ist nämlich eher eine Art ActiveX-basierter Webapp, deren Benutzung eine Registrierung erforderlich macht, und die ausschließlich mit dem Internet Explorer funktioniert. Hundertachtzig Euro, und dann läuft die Scheiße nicht mit der vorhandenen Software – das ist ganz schön ärgerlich
. Vor allem, da die Benutzung der Anwendung einiges an Geduld erfordert, da ständig viele Elemente aus dem Netz geladen werden müssen.
Hat man die softwareseitigen Hürden aber erst einmal überwunden, ist die Konfiguration der Fernbedienung tatsächlich aber sehr leicht und absolut selbsterklärend. So kann man zum Beispiel die favorisierten TV-Sender inklusive Senderlogo zum schnelleren Zugriff auf das Display ablegen. A propos Display…
Xsight Colour vs. Xsight Touch
Im Grunde genommen unterscheiden sich beide Geräte nur in 3 Dingen:
Das Display
Während die Xsight Touch, der Name verrät es, ein Touchdisplay verwendet, bietet das günstigere Modell im Grunde die gleiche Funktionalität – nur eben ohne Touch. Dabei befinden sich die Tasten rechts und links neben dem Display und erfüllen vollkommen ihren Zweck; wenn auch nicht so cool wie ein Touchdisplay.
Die Maße
Die Xsight Touch ist weit weniger klobig und liegt somit angenehmer in der Hand als die Xsight Touch.
Das Dock
Wie bereits erwähnt holt sich die Touch ihren Strom aus einem Li-Ionen-Akku und lässt sich bequem (und wiederfindbar!) im mitgelieferten Dock aufladen. Dieses fehlt der Xsight Colour.
Die Handhabung
Auf Grund der Größe lässt sich keines der beiden Geräte bequem mit einer Hand bedienen, alles in allem sind sie dennoch komfortabel und ersparen ständiges hin- und hergewechsle zwischen verschiedenen herkömmlichen Fernbedienungen.
Fazit
Beide Fernbedienungen erfüllen ihren Zweck souverän und machen einen hochwertigen, wenn auch langweiligen Eindruck. Komfortabel sind sie allemal, und das Farb- bzw. Touchdisplay lässt das Nerdherz leicht höher schlagen. Leider ist die Belegung der Tasten ohne Windowsrechner zwar offiziell möglich, aber alles andere als komfortabel und zuverlässig – glücklicherweise gibt es im Internet eine große Menge an Presets, so dass man in diesen sauren Apfel im Allgemeinen nicht beißen müssen sollte. Ein großes Ärgernis ist die, ‘tschuldigung, beschissene Software – für den Preis sollte man eigentlich mehr erwarten könne.
Ich würde speziell die Xsight Touch all denjenigen empfehlen, die ihr hochwertiges Heimkino-/HiFi-Setup auch mit der Fernbedienung fortsetzen wollen, und bereit sind, dafür eine nicht unerhebliche Menge Geld hinzublättern. Achja: Sie sollten Windows benutzen.
Mir persönlich ist das Preis/Leistungs-Verhältnis eindeutig zu schwach; für Lau nehme ich derartige Spielzeuge allerdings immer gerne an
Links
…bei Twitter
Videos zur Einrichtung, den Favoriten, Profilen sowie Aktivitäten
October 30, 2009 No Comments
Monitor gesucht
Meine Pläne bezüglich des iMacs habe ich mittlerweile verworfen – stattdessen soll jetzt mein MacBook ganz allein als Arbeitsgerät dienen. Da das 13″-Display für längeres Schaffen allerdings doch zu klein ist, soll nun ein neuer Monitor her. Da ich aber von Displays noch weniger Ahnung habe, als von Hardware im Allgemeinen, möchte ich mir von meiner treuen Leserschaft helfen lassen: Ich suche einen mindestens 24 Zoll messenden Flachbildschirm für maximal – öhm – 350€. Großartige Ansprüche habe ich nicht, und abgesehen von Größe und Auflösung bin ich mit meinem Fujitsu Siemens Scaleoview L19-2, den ich bisher benutze, auch recht zufrieden. Der Monitor darf sich als wieder in dieser Preis- und Qualitätsklasse bewegen. Ich habe über die Samsung-Displays bisher nichts schlechtes gehört… Was meint ihr? Hinweise bitte, wie immer, in die Kommentare
September 4, 2009 6 Comments
Dear Lazyweb,
Seit einigen Monaten schon bin ich stolzer Besitzer einer Canon EOS 450D, dem 18-55mm Kitobjektiv, dem Canon EF 50mm 1:1,8 und seit meinem Geburtstag am vergangenen WE auch einer passenden Tasche, der Lowepro Slingshot 100 AW. Da man aber weder die Objektive, noch die Tasche selbstständig gute Fotos machen, bleibt der Teil immer noch an mir hängen. Aus diesem Grund bin ich auf der Suche nach Blogs und anderen Seiten, die sich mit Photographie beschäftigen – sei es in Form von Howtos oder einfach nur als Galerie zur Inspiration. Also, dear Lazyweb, hilf mir!
July 6, 2009 6 Comments
Delirium Tremens
Das Zittern wird langsam besser und auch die Halluzinationen kommen jetzt seltener. Lediglich die Paranoia haben sich noch nicht eingestellt. Der kalte Entzug war echt furchtbar, aber jetzt habe ich mein mobiles Beschallungsgerät (aka iPod) endlich wieder. Es ist zwar nicht derselbe, den ich eingeschickt habe, aber ich habe natürlich auch kein Problem damit, dass Apple mir ein Austauschgerät zugeschickt hat
June 28, 2009 No Comments
Nu geht’s wieder los
Die letzten Tage wurde es dann ja doch mal wieder ruhiger hier; und wieder einmal hat es daran gelegen, dass die ersten Klausuren in greifbare Nähe rücken und der Autor dieses Blogs realisiert hat, dass es an der Zeit wäre, mit dem Lernen anzufangen. Bald wird sich meine Zeit weiter verknappen, was durch meinen neuen Hiwi-Job bedingt ist, den ich Anfang Juli anfangen werde. Weniger Zeit, dafür aber mehr Geld um die verbleibene Zeit effektiv zu nutzen – ein Tausch den ich mal wieder gerne eingehe. Das Geld kann ich doch auch ganz gut vertragen, immerhin brauch ich noch das ein oder andere Zubehör für meine Kamera, und auch ein neuer Desktop-Rechner wird bald wieder fällig. Mir gefallen ja die 24″ iMacs ziemlich gut…
June 15, 2009 No Comments
iPutt
Leider hat sich mein iPod Classic am vergangenen Wochenende von der Welt der funktionierenden elektrischen Gerätschaften verabschiedet, um sein Dasein im E-Nirvana zu verbringen. Schade für mich; zum einen des Geldes wegen, dass mich der iPod gekostet hat (vor ca. 4 Monaten!), zum anderen, weil ich nun, wenn ich unterwegs bin, keine Musik mehr hören kann, was fast schwerer wiegt, als der finanzielle Verlust. Da ich noch Garantie auf das Gerät habe, gehe ich einfach mal davon aus, dass ich anstandslos ein Austausch-iPod bekommen werde, so dass ich mich nur einige Wochen gedulden muss, bis ich auch wieder on the road Musik hören kann.
May 24, 2009 1 Comment
I has camera!
Gestern ist endlich mein neues Spielzeug angekommen, eine Canon EOS 450D im Kit mit dem Canon EF-S 18-55mm IS. Leider spielt das Wetter in Hannover momentan nicht mit, so dass ich vorerst keine tollen Frühlingsfotos in der Eilenriede machen kann. Deshalb nutze ich die Zeit erst einmal damit, mich an die Kamera und ihre Funktionen zu gewöhnen. Ich hab’ mir auch direkt einen flickr-Account angelegt, der momentan noch keine Bilder enthält – das wird sich in Zukunft sicher ändern.
March 26, 2009 5 Comments
Zugeschlagen & Urlaub
Ich hatte mal wieder Lust auf was Neues und habe deshalb beim nächsten Spielzeug auf meiner Wunschliste zugeschlagen – der Canon EOS 450D. Durch glückliche Fügung konnte ich dabei noch einen nicht unbeträchtlichen Anteil des Kaufpreises sparen, muss aber dafür in Kauf nehmen, dass die Kamera erst in 2-3 Wochen hier eintreffen wird. In diesem Zeitraum, nämlich am 30.03., gehen auch meine Vorlesungen wieder los, von denen ich die erste Woche verpassen werde: Aller Voraussicht nach werde ich mit Buitti und einem Teil ihrer Familie vom 28.03. bis zum 04.04. in Dänemark verbringen, um dort große Mengen an Smørkranz (Smørkränzen?) und Wiener Stang(en) zu vertilgen, sowie die ferienhauseigene Sauna zu beschwitzen. Interessanterweise konnte ich zu den genannten Gebäcken keine Fotos im Internet finden, ich werde die bei Gelegenheit selber nachreichen. Jetzt muss ich nur noch jemanden finden, der für mich in der ersten Vorlesungswoche mitschreibt
March 11, 2009 3 Comments


